
Was ist Adipositas?
Adipositas ist ein Fremdwort, mit dem noch immer nicht jeder etwas anfangen kann. Was genau der Unterschied zwischen Adipositas, Übergewicht und Fettleibigkeit ist und welche gesundheitlichen Risiken damit verbunden sind, wissen viele nicht. Eine kurze Einführung.
Der Begriff "Adipositas" bedeutet, dass jemand massives Übergewicht und dadurch einen krankhaft erhöhten Körperfettanteil hat. Adipositas wird auch Fettleibigkeit oder Fettsucht genannt - eine Krankheit, die für den Körper sehr belastend ist und zu einer Reihen von Folgekrankheiten führen kann, darunter Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen.
Wer einen BMI über 25 hat, ist übergewichtig - und ab einem BMI von 30 ist er adipös.
So zumindest hat es die Weltgesundheitsorganisation WHO vor einigen Jahren festgelegt. Seinen BMI kann man berechnen, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern dividiert.
Für Kinder und Jugendliche gelten diese einfachen BMI-Grenzwerte nicht - denn bei ihnen spielt auch das Alter eine Rolle. Ältere Kinder dürfen auch bei gleicher Körpergröße schwerer sein als jüngere Kinder. Ab wann Kinder und Jugendliche adipös sind, kann man ebenfalls online ausrechnen - basierend auf Werten der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter. Kinder und Jugendliche können ihren BMI hier berechnen lassen.
Wie gefährlich das massive Übergewicht für den Körper ist, hängt aber auch maßgeblich von der Verteilung des Fetts am Körper ab: Wer einen großen Bauchumfang hat (der sogenannte "Apfeltyp"), ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Krankheiten als sogenannte Birnentypen, bei denen sich die Fettpolster an Beinen, Hüften und Po verteilen. Kriterium hier ist entweder eine einfache Messung des Taillenumfangs - oder man berechnet den Taillenumfang im Verhältnis zum Hüftumfang, der Taille-Hüft-Quotient, den man ebenfalls online berechnen lassen kann. Von einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung ist auszugehen, wenn das Ergebnis bei Frauen größer als 0,80, bei Männern größer als 1 ist.
Gerade bei jungen Menschen ist es der falsche Lebensstil, der sie immer dicker werden lässt: Sie essen zu ungesund und zu fett, verbringen zu viel Zeit vor PC und TV. So wird schon in jungen Jahren der Grundstein für ein ungesundes, adipöses Leben gelegt. Aus dicken Kindern werden dicke Erwachsene - mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. Nur in fünf Prozent der Fälle sind Hormon- oder Stoffwechselstörungen der Grund, warum Kinder und Jugendliche adipös werden.
Ab wann ist zu dick adipös?
Übergewicht und Adipositas sind aus medizinischer Sicht nicht dasselbe: Schließlich ist nicht jeder, der Übergewicht hat, auch adipös. Für Erwachsene ist die Messlatte der Body Mass Index (BMI):Wer einen BMI über 25 hat, ist übergewichtig - und ab einem BMI von 30 ist er adipös.
So zumindest hat es die Weltgesundheitsorganisation WHO vor einigen Jahren festgelegt. Seinen BMI kann man berechnen, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern dividiert.
Für Kinder und Jugendliche gelten diese einfachen BMI-Grenzwerte nicht - denn bei ihnen spielt auch das Alter eine Rolle. Ältere Kinder dürfen auch bei gleicher Körpergröße schwerer sein als jüngere Kinder. Ab wann Kinder und Jugendliche adipös sind, kann man ebenfalls online ausrechnen - basierend auf Werten der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter. Kinder und Jugendliche können ihren BMI hier berechnen lassen.
Warum ist Adipositas gefährlich?
Das Gesundheitsrisiko von Fettleibigkeit wird im Alltag oft unterschätzt. Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Schlaganfälle sind typische Folgeerkrankungen. Die Kombination aus Übergewicht, Bewegungsmangel, erhöhtem Cholesterinspiegel und Blutdruck und Diabetes Mellitus bringt jedes Jahr doppelt so viele Menschen um wie Krebs. Zusätzlich zu körperlichen Beschwerden kann massives Übergewicht außerdem zu einer ausgeprägten psychischen Belastung werden.Wie gefährlich das massive Übergewicht für den Körper ist, hängt aber auch maßgeblich von der Verteilung des Fetts am Körper ab: Wer einen großen Bauchumfang hat (der sogenannte "Apfeltyp"), ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Krankheiten als sogenannte Birnentypen, bei denen sich die Fettpolster an Beinen, Hüften und Po verteilen. Kriterium hier ist entweder eine einfache Messung des Taillenumfangs - oder man berechnet den Taillenumfang im Verhältnis zum Hüftumfang, der Taille-Hüft-Quotient, den man ebenfalls online berechnen lassen kann. Von einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung ist auszugehen, wenn das Ergebnis bei Frauen größer als 0,80, bei Männern größer als 1 ist.
Warum es immer mehr Fettleibige gibt
In Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern der Welt sind immer mehr Menschen von Adipositas betroffen - und zwar in allen Altersstufen. Auch die Zahl extrem Adipöser nimmt deutlich zu.Gerade bei jungen Menschen ist es der falsche Lebensstil, der sie immer dicker werden lässt: Sie essen zu ungesund und zu fett, verbringen zu viel Zeit vor PC und TV. So wird schon in jungen Jahren der Grundstein für ein ungesundes, adipöses Leben gelegt. Aus dicken Kindern werden dicke Erwachsene - mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. Nur in fünf Prozent der Fälle sind Hormon- oder Stoffwechselstörungen der Grund, warum Kinder und Jugendliche adipös werden.
zur Druckversion >> letzte Änderung: 28.09.2009




